Archiv für den Monat: Juli 2014

Köln-Notizen #15: Die nächste Expansionsstufe?

50Das hatten wir doch schon: Ein Enkel des ersten Bundeskanzlers Adenauer wirbt wieder einmal für Kölns Expansion ins Umland. Der Kölner Stadt-Anzeiger widmet dem Thema heute sogar eine ganze Seite – link: http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/stadtentwicklung-in-huerth-die-angst-vor-der-eingemeindung,16364862,27904690.html

Im Buch DIE BEATUS-CHRONIK wurde Adenauers erster Vorstoß in die Öffentlichkeit schon kommentiert (S.115). Der Rhein-Erft-Kreis soll Teile an Köln abtreten, damit die Stadt sich auf Kosten des Umlandes sanieren kann? Nada, njet, nix da! Kommt gar nicht in Frage! Nach dem letzten Landraub (Marsdorf mit seinem Gewerbegebiet) von 1975 ist Schluss, das sage ich als Frechener Lokalpatriot.

Nur Köln würde von einem weiteren Ausgreifen nach Hürth, Frechen und Pulheim profitieren. Die Neubürger Kölns müssten dagegen erstmal mit höheren Abgaben u.a. rechnen. Warum also sollten wir zu Kölnern werden? Wegen des Großstadt-Prestiges? Dass ich nicht lache! Das hoch verschuldete Köln hat sich in den letzten Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert, sondern eher durch suboptimales Management in Politik und Verwaltung von sich reden gemacht.

Köln besuchen? Ja, gern, warum nicht! Aber wohnen kann man ganz gut im Rhein-Erft-Kreis, z.B. in der Stadt Frechen. Das zeigt ja auch die Entwicklung der Mieten und Immobilienpreise: In Frechen ist Wohnen kaum billiger als im nahen Köln.

Was Geschichte und lokales Selbstbewusstsein betrifft, siehe Lektion in den Köln-Notizen #10.

W. R.

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Köln-Notizen #14

51+r+soSummer in the city! Das macht Laune. „Einkaufsspaß in Köln“ betitele ich darum das unten gezeigte Foto. Der örtliche Einzelhandel möge mir die leise Ironie verzeihen.

Da nach einem bekannten chinesischen Spruch ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, lasse ich das Bild unkommentiert auf die/den Betrachter/in wirken.

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Also, mindestens 1001 Worte sprechen aus diesem Foto, aufgenommen im Juli 2014 in der Kölner Innenstadt (Anklicken für näheres Hinsehen und schärfere Beobachtung).

Nun überlasse ich es der frei flottierenden Fantasie der BetrachterInnen, diesem Bild zuhörend eigene Beobachtungen in Worte zu übersetzen. Lassen sie sich dabei nicht vom Titel stören, der gibt nichts vor und ist lediglich inspiriert von dem großen Werbeplakat an der Hauswand.

W.R.

13g+

Köln-Notizen #13

50Was gibt’s Neues zum Thema „Archiveinsturz“? Wer das Thema in den Medien verfolgt, sagt: nichts. Aber für die große Mehrheit der Übrigen verweise ich auf die News, die man z.B. hier findet: http://www.express.de/koeln/es-geht-um-ueber-eine-milliarde-archiv-einsturz–schadenersatz-gibt-s-wohl-erst-in-zwoelf-jahren,2856,27690872.html

Köln kann sich also auf eine lange Wartezeit einstellen, bis geklärt ist, wer und was ursächlich für die Katastrophe vom 03.03.2009 verantwortlich ist. Bis dahin könnte sogar der Neubau des Stadtarchivs an anderer Stelle längst eingeweiht sein. Dennoch: W.R. wird am Thema weiter interessiert bleiben und ggf. berichten bzw. kommentieren.

Mehr zum Thema >Köln-Notizen #11.

W. R.

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