{"id":835,"date":"2013-09-15T12:42:32","date_gmt":"2013-09-15T10:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fu-frechen.de\/?page_id=835"},"modified":"2026-04-12T23:08:05","modified_gmt":"2026-04-12T21:08:05","slug":"f-u-f-der-club","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fu-frechen.de\/?page_id=835","title":{"rendered":"F.U.F. &#8211; der Club"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Die\u00a0 FREIE UNIVERSIT\u00c4T FRECHEN\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/32-FUF-ma.-Logo-Entwurf.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-18\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/32-FUF-ma.-Logo-Entwurf-300x129.jpg\" alt=\"32-FUF-ma. Logo-Entwurf\" width=\"266\" height=\"114\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/32-FUF-ma.-Logo-Entwurf-300x129.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/32-FUF-ma.-Logo-Entwurf-1024x442.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/32-FUF-ma.-Logo-Entwurf-624x269.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a><\/strong>ist keine Universit\u00e4t im landl\u00e4ufigen Sinne<strong>,<\/strong> denn sie hat<\/h2>\n<ul>\n<li>kein Uni-Geb\u00e4ude<\/li>\n<li>kein festes Personal<\/li>\n<li>keine \u00c4mterhierarchie<\/li>\n<li>keine umst\u00e4ndlichen Aufnahmeformalit\u00e4ten<\/li>\n<li>keine Zugangsbeschr\u00e4nkungen wie Abiturzeugnis o.a. Nachweis der Hochschulreife<\/li>\n<li>keinen Numerus Clausus, und erhebt<\/li>\n<li>keine Geb\u00fchren f\u00fcr Zulassung, Studiensemester oder Exmatrikulation,<\/li>\n<\/ul>\n<p>und sie vergibt<\/p>\n<ul>\n<li>keine anerkannten Hochschulabschl\u00fcsse<\/li>\n<li>keine anerkannten akademischenTitel, auch nicht gegen &#8222;Spenden&#8220;<\/li>\n<li>keine formale Berechtigung zum Wechsel auf eine staatlich anerkannte Hochschule<\/li>\n<li>keine Atteste zum Bezug kommunaler oder staatlicher Leistungen<\/li>\n<li>keine steuerlich absetzbaren Spendenbescheinigungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>und gibt auch<\/p>\n<ul>\n<li>keine moralische Berechtigung, die Nase in akademischem D\u00fcnkel hoch zu tragen und sich nur aufgrund der Mitgliedschaft f\u00fcr etwas Besseres zu halten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Was aber ist die\u00a0 FREIE UNIVERSIT\u00c4T FRECHEN, was hat sie, was gibt sie?<\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FUF-Emblem.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-89 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FUF-Emblem-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"137\" \/><\/a><strong>Die\u00a0 <span style=\"color: #ff0000;\">FREIE UNIVERSIT\u00c4T FRECHEN<\/span>\u00a0 ist<\/strong><\/h1>\n<ul>\n<li><em>frei<\/em> in beinahe jeder Hinsicht<\/li>\n<li>geistig universal orientiert<\/li>\n<li>ein non-profit Unternehmen<\/li>\n<li>eine NGO ohne feste Organisation<\/li>\n<li>ein Club (allerdings ohne formalen Vorsitzenden, stattdessen geleitet vom &#8222;Spiritus Rector&#8220;, hier kurz &#8222;SR&#8220;, der zugleich als Sprecher fungiert)<\/li>\n<li>unabh\u00e4ngig von jeglicher F\u00f6rderung (und Forderung) seitens politischer, religi\u00f6ser <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1218\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40-249x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40-249x300.jpg 249w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40-850x1024.jpg 850w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40-624x751.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/40.jpg 1895w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a>oder wirtschaftsnaher Gruppen oder Organisationen<\/li>\n<li>bestrebt, vor allem durch Bildung in die Gesellschaft hineinzuwirken, ohne sich dabei f\u00fcr irgendwelche tagespolitischen Zwecke einspannen zu lassen<\/li>\n<li>den Grundwerten der Demokratie verpflichtet, wie sie u.a. im Grundgesetz formuliert sind, und deshalb ist sie<\/li>\n<li><strong>f\u00fcr alles, was die Menschen anleitet,<\/strong> <strong><span style=\"color: #ff0000;\">die Welt tiefer zu begreifen und sinnvoll mitzugestalten.<\/span><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">~~~~~~~~~~~<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong><em>Aus der Geschichte <\/em><\/strong><\/span><span style=\"color: #008000;\"><strong><em>der Freien Universit\u00e4t Frechen:<\/em><\/strong><\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>D<\/strong>ie F.U.F. wurde am 29.01.<strong>1970<\/strong> von Wolfgang Reinert gegr\u00fcndet, um im Internationalen Jahr der Bildung (ausgerufen von der UNO) ein Zeichen zu setzen (zu verstehen vor dem zeitgeschichtlichen und soziokulturellen Hintergrund der ausgehenden 60er und beginnenden 70er Jahre \u2014 was an dieser Stelle aus Platzgr\u00fcnden nicht n\u00e4her ausgef\u00fchrt werden kann). Au\u00dferdem sollte der sich abzeichnenden Fraktionierung der &#8222;Studentenbewegung&#8220; alias &#8222;anti-autorit\u00e4re Bewegung&#8220; entgegengewirkt werden\u00a0(in sp\u00e4teren Jahrzehnten &#8222;68er-Bewegung&#8220; genannt). Dieses Auseinanderfasern hatte W.R. auf dem letzten Song-Festival auf Burg Waldeck im September 1969 live miterlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Woher kam der <em>Name &#8222;Freie Universit\u00e4t Frechen&#8220;<\/em>? Anregungen flossen aus verschiedenen Quellen, z.B. aus der Gr\u00fcndungsgeschichte der FU Berlin, die quasi als Folie f\u00fcr die &#8222;Gegengr\u00fcndung&#8220; zur Uni K\u00f6ln herangezogen wurde*, was wiederum mehr mit Dada als mit Gr\u00f6\u00dfenwahn zu tun hatte (Niemand hatte die Absicht, eine wirkliche Universit\u00e4t zu gr\u00fcnden). Kenner wissen, dass Dada in K\u00f6ln eine Zeit lang eine Rolle spielte (mehr siehe: G\u00fcnter Kr\u00fcger, MAX ERNST MACHT SPASS, &gt;<em>FUF-Bibliothek \/ Animus-Preis).<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_5957\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5957\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-5957\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca-768x557.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/5a-1971-ca-624x453.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5957\" class=\"wp-caption-text\">Zwei Mitgieder der FUF posieren f\u00fcr ein Foto zum Jahrestag der Gegengr\u00fcndung vor der Uni K\u00f6ln, Jan. 1971<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der auf den 29.01.70 folgenden sieben Wochen, die sp\u00e4ter, im historischen R\u00fcckblick<em>, <\/em>als<em> die legend\u00e4re Gr\u00fcndungsphase<\/em> gesehen wurden, warb W.R. weitere Mitglieder, die sich offiziell einschrieben und eine Immatrikulationsbescheinigung erhielten. Im Februar und M\u00e4rz besuchte er mit den bereits Eingeschriebenen kulturelle Veranstaltungen wie einen Auftritt des Politkabaretts &#8222;Floh de Cologne&#8220; und die Ausstellung &#8222;Jetzt&#8220; zur zeitgen\u00f6ssischen Kunst (in der Kunsthalle K\u00f6ln). Bis 20. M\u00e4rz 1970 war die F.U.F. auf 10 eingeschriebene Mitglieder angewachsen. (Diejenigen, die nicht mehr in Kontakt zur F.U.F. stehen oder verstorben sind [&gt;<em>Pers\u00f6nliches<\/em>], werden\u00a0hiermit als <em>Alumni<\/em> herzlich gegr\u00fc\u00dft (wo immer sie sich aufhalten m\u00f6gen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Gr\u00fcndungsphase stellte W.R. seine Aktivit\u00e4ten als Organisator einstweilen zur\u00fcck, um seine Aufmerksamkeit und Energie schwerpunktm\u00e4\u00dfig dem Fortgang seines Studiums an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln zu widmen (insbesondere eine Zwischenpr\u00fcfung erfolgreich zu absolvieren). Au\u00dferdem war er immer vielseitig interessiert, betrieb neben seinem Fachstudium ein &#8222;Studium Generale&#8220; (Motto: &#8222;It&#8217;s only the connection that makes sense.&#8220;), und bet\u00e4tigte sich auf mehreren Gebieten kreativ.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>D<\/strong>ie F.U.F. hatte sich soweit nur locker zusammengefunden, es gab noch kein ausgearbeitetes Konzept, und eine feste Organisationsstruktur war vom Gr\u00fcnder <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/1h-.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-2744\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/1h--300x288.jpg\" alt=\"1h+\" width=\"104\" height=\"100\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/1h--300x288.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/1h--624x600.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/1h-.jpg 975w\" sizes=\"(max-width: 104px) 100vw, 104px\" \/><\/a>ohnehin nicht vorgesehen. Vielmehr sollten sich die Mitglieder gleichberechtigt und auf Augenh\u00f6he begegnen, sich also eher <em>K\u00f6nig Arthurs Tafelrunde<\/em> zum Vorbild nehmen** als einen organisierten &#8222;e.V.&#8220; mit Vorstand, Kassenwart und wom\u00f6glich einer P\u00f6stchen-Hierarchie, bei der die P\u00f6stchen f\u00fcr Manche wichtiger werden als der inhaltliche Zweck des Vereins. Daher taucht auf der Seite <em>&gt;Home\/Start<\/em> oben unter dem Emblem der F.U.F. die Bezeichnung &#8222;Club&#8220; auf, die formale Fragen m\u00f6glichst offen h\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Sinne gab es in der Folgezeit eher spontane Treffen von Mitgliedern, das &#8222;Universit\u00e4tsleben&#8220; stand im Zeichen einer &#8222;Fr\u00f6hlichen Wissenschaft&#8220;. Eine Art Vollversammlung aller Eingeschriebenen, auf der man ein detailliert ausgearbeitetes Konzept oder eine Satzung oder was immer sonst h\u00e4tte beschlie\u00dfen k\u00f6nnen, fand nicht statt (und h\u00e4tte wom\u00f6glich den Gedankenaustausch zu sehr auf Formalien und konzeptionelle Detailfragen gelenkt). Also steht geschrieben: <span style=\"color: #ff0000;\"><em>Wo zwei oder drei in diesem Geiste versammelt sind, da ist die F.U.F. mitten unter ihnen.<span style=\"color: #000000;\"> [zit. aus &#8222;Kurz-Info: Die Freie Universit\u00e4t Frechen (FUF)&#8220;, in: Liederbuch der F.U.F., S. 159f.] \u2014<br \/><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-5990 \" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a-291x300.jpg 291w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a-768x792.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a-992x1024.jpg 992w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a-624x644.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/44a.jpg 1978w\" sizes=\"(max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a> Anfang Februar <strong>1975<\/strong> gab eine angeregte Diskussion unter Mitgliedern der FUF den Ansto\u00df zu einer schriftlichen Niederlegung des S.R.: Nach dem formalen Vorbild einer p\u00e4pstlichen Enzyklika predigt der Spiritus Rector der F.U.F. als Leitbild die unabh\u00e4ngige, individuelle Urteilsbildung. (Vgl. auch unten, Leits\u00e4tze, 2.) Diese Enzyklika des S. R., ein Schmankerl f\u00fcr Lateinkundige (mit Gro\u00dfem Latinum), blieb bis heute ohne autorisierte \u00dcbersetzung in andere Sprachen. \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu erw\u00e4hnen w\u00e4re noch eine organisatorische Initiative des Spiritus Rector aus dem Jahre <strong>1976<\/strong>: Am 13.11. stand ein <em>Konzert von Wolf Biermann in K\u00f6ln<\/em> an, das erste in Westdeutschland (In der DDR hatte er seit Jahren Auftrittsverbot). W.R., Biermann-Fan seit 1966, besuchte das Konzert in der K\u00f6lner Sporthalle mit einigen F.U.F.-Mitgliedern und -Sympathisanten. Es wurde <em>der<\/em> legend\u00e4re Biermann-Auftritt, dem seine Ausb\u00fcrgerung aus der DDR folgte, was wiederum f\u00fcr Unruhe unter Kulturschaffenden in der DDR sorgte&#8230; Manche Publizisten meinen, nach Jahrzehnten zur\u00fcckblickend, dass damals mit diesem Vorgang der Anfang vom Ende der DDR eingel\u00e4utet worden sei. Wenn man es so sieht, dann wohnten wir damals live nicht nur einem gro\u00dfartigen und \u00fcber weite Strecken sehr politischen Auftritt eines K\u00fcnstlers und Alleinunterhalters bei, sondern auch einem historischen Ereignis. \u2014<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-4871\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1-768x765.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1-624x622.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/38-2-1.jpg 1003w\" sizes=\"(max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar von Biermanns Liedern, daneben ein breites Spektrum von Songs, die man zumeist auch gut bei Meetings der F.U.F. singen kann, sammelte W. R. anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums &#8222;<span style=\"color: #ff6600;\"><strong>35 Jahre F.U.F.<\/strong><\/span>&#8220; und gab das oben schon erw\u00e4hnten Liederbuch heraus, das vor allem dem &#8222;Gaudeamus igitur&#8220; dienen sollte (zu dem schon das gleichnamige Studentenlied im Mittelalter aufrief).\u00a0 <em>Abb. rechts: Detail aus dem Cover des Liederbuchs \u2014<br \/><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die\u00a0 FREIE UNIVERSIT\u00c4T FRECHEN<\/strong>\u00a0 versteht sich seit Bekanntwerden der Beatus-Chronik (mehr &gt;<em>Frekena<\/em>\/Die Beatus-Chronik) in einem <em>ideellen<\/em> Sinn als Erbin und Sachwalterin des Projekts <span style=\"color: #ff0000;\">&#8222;Universitas Frekenae&#8220;.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ist oder war dieses Projekt? Dazu hier kurz soviel: Sei es, dass im Jahre 1300 ein p\u00e4pstliches Privileg zur Gr\u00fcndung einer Universitas (mehr im Beitrag unten: &#8222;Von der Universitas zur Universit\u00e4t&#8220;) in Frechen erteilt, die Gr\u00fcndung aber 1303 vereitelt wurde, oder sei es, dass dieses Projekt (aufgrund nur einer Quelle) aus streng wissenschaftlicher Sicht kein historisch gen\u00fcgend abgesichertes Faktum ist und (daher, genau genommen) bis auf Weiteres eher als eine Sage und ein Mythos einzuordnen w\u00e4re \u2014 wie auch immer, die <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1220 alignleft\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+-275x300.jpg\" alt=\"4+\" width=\"159\" height=\"171\" \/><\/a>1970 (im internationalen Jahr der Bildung) gegr\u00fcndete Freie Universit\u00e4t Frechen hat dieses Projekt als historischen Vorl\u00e4ufer oder Paten &#8222;adoptiert&#8220; \u2014 nicht in einem institutionellen Sinne, sondern im Hinblick auf Inhalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhalte, kurz angesagt: <span style=\"color: #ff0000;\">&#8222;Sol lucet omnibus&#8220;<\/span> hie\u00df das Motto der Universitas Frekenae, das wir interpretieren als Wahlspruch &#8222;Die Sonne der Bildung scheint allen&#8220;. Das ist besonders der Stoff, der m\u00fcndige B\u00fcrgerInnen zu wachen, urteilsf\u00e4higen Staatsb\u00fcrgerInnen machen kann, und solche sind wichtig f\u00fcr eine funktionierende Demokratie. Woran sich die B\u00fcrgerInnen dabei orientieren sollten, das ergibt sich glasklar aus den ersten Artikeln des Grundgesetzes, den Grundrechten. Wer das nicht mehr so genau &#8222;auf dem Schirm&#8220; hat, kann es hier nachlesen: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/gesetze\/grundgesetz\/44187\/i-die-grundrechte-art-1-19\">I. Die Grundrechte (Art. 1-19) | bpb<\/a>. Aus diesem &#8222;Grundrechtskatalog&#8220;, vor allem aus Artikel 1, ergibt sich auch der Inhalt der oben erw\u00e4hnten Grundwerte der Demokratie, denen sich die F.U.F. verpflichtet sieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>S<\/strong>eit April <strong>2013<\/strong> sorgt der Spiritus Rector daf\u00fcr, dass solcherlei Inhalte im Netz auf einer besonderen Website verf\u00fcgbar sind, n\u00e4mlich <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">fu-frechen.de<\/span><\/strong> (auf der Sie sich gerade befinden). Sie ist den Inhalten und der Lehre der F.U.F. gewidmet. Auf der Unterseite &gt;<em>F.U.F.-Bibliothek<\/em> wird auch der <em>Animus-Preis<\/em> f\u00fcr bemerkenswerte B\u00fccher vergeben (N\u00e4heres siehe dort). Denn wir k\u00f6nnen nicht alles Lesenswerte auf dieser einen Website pr\u00e4sentieren, und verweisen deshalb gern auf einige B\u00fccher, die die FUF-Bibliothek besonders machen, weil sie <span style=\"color: #3366ff;\"><em>food for thought<\/em><\/span> bieten und Sie auf gute Gedanken bringen k\u00f6nnen. Denn, wie oben gesagt: Die F.U.F. m\u00f6chte dazu beitragen, dass Menschen die Welt tiefer begreifen und sinnvoll mitgestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter  wp-image-6583\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba-300x259.jpg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba-300x259.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba-768x664.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba-624x539.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/s1ecba.jpg 972w\" sizes=\"(max-width: 118px) 100vw, 118px\" \/><\/a>I<\/strong>m Jahr <strong>2020<\/strong> feierte die F.U.F. ihr <em>50j\u00e4hriges Bestehen<\/em> sowie <em>sieben Jahre Homepage fu-frechen.de<\/em>. Im Vorfeld des Jubil\u00e4ums wurde ein allgemeines Clubtreffen angedacht, doch standen Termingr\u00fcnde im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einer Feier entgegen. Der S. R. gab zum Anlass eine <strong>Festschrift<\/strong> heraus, die w\u00e4hrend des Jubil\u00e4umsjahres hier online abrufbar war. Der Hauptbeitrag dieser Festschrift beleuchtet das Wesen der F.U.F. noch einmal aus einem weiteren Blickwinkel und stellt sowohl kulturgeschichtliche wie historisch-politische Bez\u00fcge her, die auch einen Diskussionsbeitrag zur Frage der deutschen Identit\u00e4t liefern. Aus inhaltlichen Gr\u00fcnden, und insbesondere als Diskussionspapier, soll dieser Beitrag weiterhin verf\u00fcgbar sein und ist daher hier anzuklicken:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Freundschaft-oder-2021-2-LH.pdf\">Freundschaft, oder &#8211; 2021-2 LH<\/a><\/p>\n<p>\u00a0&#8211; S.R. &#8211;<\/p>\n<p>* ausf\u00fchrlich dargelegt in dem Kernbeitrag der Festschrift, oben abrufbar\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 ** In der Artus-Sage begegnen sich die Mitglieder der Artus-Runde auf Augenh\u00f6he, den\u00a0 Vorsitz hat nicht Artus allein inne, sondern er wechselt nach dem Rotationsprinzip\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p><em>Aktueller Zusatz 2024:<\/em> Der S. R. macht auf den 24. Januar aufmerksam, den die UNESCO zum Internationalen Tag der Bildung erkl\u00e4rt hat, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt &#8222;Bildung f\u00fcr Frieden&#8220; und &#8222;gegen Hate Speech&#8220;. N\u00e4heres &gt; <a href=\"https:\/\/www.unesco.org\/en\/days\/education\">International Day of Education | UNESCO<\/a> \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/3h+.jpg\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1662 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/3h+-300x294.jpg\" alt=\"3h+\" width=\"268\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/3h+-300x294.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/3h+-1024x1004.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/3h+-624x612.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\">\u00a0Gedenk- und Feierkalender <\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\">der Freien Universit\u00e4t Frechen<\/span><\/h1>\n<h1>\u00a0<\/h1>\n<p>24.01. Internationaler Tag der Bildung<\/p>\n<p>27.01. Gedenktag f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>29.01.1970<\/strong> Gr\u00fcndung der Freien Universit\u00e4t Frechen<\/span><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1185 alignright\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969-298x300.jpg\" alt=\"5-Der Gr\u00fcnder der FUF, Selbstportr. als antiker Philosoph - 1969\" width=\"185\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969-298x300.jpg 298w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969-1019x1024.jpg 1019w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969-624x626.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5-Der-Gr\u00fcnder-der-FUF-Selbstportr.-als-antiker-Philosoph-1969.jpg 1263w\" sizes=\"(max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a> (ideelle &#8222;Gegengr\u00fcndung&#8220; zur Universit\u00e4t K\u00f6ln)<\/p>\n<p>25.02.1591 Friedrich Spee von Langenfeld geb., Autor der &#8222;Cautio Criminalis&#8220; gegen die Hexenprozesse<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">20.03.1970<\/span> Ende des astronomischen Venusjahres 1969\/70; <span style=\"color: #ff0000;\"><em>die FUF hat 10 eingeschriebene Mitglieder<\/em><\/span>; au\u00dferdem Geburtstag des Gr\u00fcndungsmitglieds Ulrich Schumann (1948-2001) , der sp\u00e4ter als Gymnasiallehrer von seinen Sch\u00fclerInnen &#8222;der Professor&#8220; genannt wird (mehr &gt;<em>Pers\u00f6nliches \/ Ulrich E. Schumann<\/em>)<\/p>\n<p>21.03. Welttag der Poesie<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1492 alignleft\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28-300x291.jpg\" alt=\"28\" width=\"201\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28-300x291.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28-1024x996.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28-624x607.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/28.jpg 1531w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a><\/p>\n<p>23.04. Welttag des Buches u. vermutlicher Geburtstag von William Shakespeare 1564 (mehr &gt;<em>This wooden O<\/em>)<\/p>\n<p>03.05. Internationaler Tag der Pressefreiheit<\/p>\n<p>06.05.1925 Hanns-Dieter H\u00fcsch geb.<\/p>\n<p>20.06.1789 Ballhaus-Schwur in Paris, Beginn der Gro\u00dfen Franz\u00f6sischen Revolution<\/p>\n<p>06.07. Tag des Kusses<\/p>\n<p>06.08.1945 Atombombenabwurf auf Hiroshima<\/p>\n<p>20.08.2018 Greta Thunberg beginnt ihre Freitags-Demo &#8222;Schulstreik f\u00fcr das Klima&#8220; vor dem schwedischen Parlament, bald wird daraus die Bewegung &#8222;Fridays for Future&#8220;<\/p>\n<p>28.08.1963 Martin Luther King h\u00e4lt in Washington D.C. seine ber\u00fchmte Rede &#8222;I Have A Dream&#8220;<\/p>\n<p>01.09. Antikriegstag<\/p>\n<p>02.09.1951 Frechen wird Stadt<\/p>\n<p>04.10. Tag des hl. Franz von Assisi \/ Internationaler Tierschutztag<\/p>\n<p>09.10.1940 John Lennon geb.<\/p>\n<p>16.10.1752 Adolf Freiherr von Knigge geb.<\/p>\n<p>&#8212;1906 F. W. Voigt tritt als Hauptmann in K\u00f6penick auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">10.11.1759 Friedrich Schiller geb.<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-156 alignnone\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller-279x300.jpg\" alt=\"034b+Friedr. Schiller\" width=\"229\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller-279x300.jpg 279w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller-953x1024.jpg 953w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller-624x670.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/034b+Friedr.-Schiller.jpg 983w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8212;1807 Robert Blum geb.<\/p>\n<p>3. Donnerstag im Nov. Internationaler Tag der Philosophie<\/p>\n<p>21.11.1694 Fran\u00e7ois-Marie Arouet geb., sp\u00e4ter bekannt als Voltaire, ein ber\u00fchmter Kopf der Aufkl\u00e4rung<\/p>\n<p>23.11.615 Tag des hl. Columbanus<\/p>\n<p>30.11.1835 Mark Twain geb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">03.12.1923 Wolfgang Neu\u00df geb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">10.12. Internationaler Tag der Menschenrechte<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/041.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-232 alignright\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/041-212x300.jpg\" alt=\"041\" width=\"197\" height=\"280\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">13.12. Tag der hl. Luzia, Tagesmotto: &#8222;Es ist besser, das kleinste Licht zu entz\u00fcnden, statt sich \u00fcber Dunkelheit zu beklagen.&#8220; (Kung-Fu-Tse)<\/p>\n<p>&#8212;1878 Johann Semrau geb.<\/p>\n<p>19.12.1940 Phil Ochs geb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg\" alt=\"13g+\" width=\"105\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-624x457.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Gratulation \/ Congratulations!<\/em><\/span><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #ff6600;\">Die F.U.F. gratuliert&#8230;<\/span><\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>,,,Conchita Wurst und dem ganzen Land \u00d6sterreich<\/strong> zum Gewinn des Grand Prix Eurovision 2014. \u00d6sterreich poliert sein Alm-\u00d6hi-Image auf und katapultiert sich in der Au\u00dfenwirkung weit nach vorn in die Moderne. Als Kommentar gen\u00fcgt, was man dazu auf folgendem link lesen kann: <a href=\"http:\/\/songtexte-schreiben-lernen.de\/blog\/\"><span style=\"text-decoration: underline;\">http:\/\/songtexte-schreiben-lernen.de\/blog\/<\/span><\/a> (Da muss man inzwischen, Aug. 2020, zur S. 13 gehen und dort herunterscrollen zum Beitrag &#8222;Merci Conchita&#8220; vom 12.05.2014).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00dcbrigen sei daran erinnert, dass \u00d6sterreich, im Besonderen Wien, durchaus auf der H\u00f6he der Zeit ist, auch wenn sein Image ein wenig getr\u00fcbt ist durch das, was in Nachrichtensendungen oft vorrangig gezeigt wird: Jubel f\u00fcr Hitler 1938, Wahlerfolge f\u00fcr J\u00f6rg Haider, alternder Multimillion\u00e4r kauft sich Glamour-Begleitung f\u00fcr den Opernball, und so. Weniger sch\u00f6n auch: Oswald Wiener wurde weggemobbt und ging nach Berlin. Immerhin missioniert seine t\u00fcchtige Tochter Sarah Wiener in Sachen vern\u00fcnftige und gesunde Ern\u00e4hrung (was man nur unterst\u00fctzen kann!) und r\u00e4t dringend davon ab, sich nur von der g\u00e4ngigen Industrie-Matsche zu ern\u00e4hren, sondern empfiehlt, m\u00f6glichst regionale Produkte zu kaufen, Fleischprodukte aus tierqu\u00e4lerischer Herstellung zu meiden sowie Nahrungsmittel, die zweifelhafte chemische Zus\u00e4tze enthalten (wozu auch \u00fcberm\u00e4\u00dfig verabreichte Antibiotika z\u00e4hlen). \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; den 2001 Menschen<\/strong>, die zum Welt-Umwelttag am 05.06.2014 in einem Park vor <strong>Kathmandu\/Nepal<\/strong> zwei Minuten lang B\u00e4ume umarmten. Egal, ob das als neuer Weltrekord im B\u00e4umeumarmen gilt, auf jeden Fall ist dies ein<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/064.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1899 \" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/064-300x225.jpg\" alt=\"064\" width=\"311\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/064-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/064-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/064-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a> Signal: &#8222;Hallo, Bruder Baum!&#8220; Eine innige Verbundenheit mit anderen Gesch\u00f6pfen der Natur wird hier sinnbildlich verdeutlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mensch kann sich zwar als von der Natur abgehobenes Wesen <em>denken<\/em>, aber er <em>ist<\/em> es nicht. Und w\u00fctendes Abholzen schafft ihm auch keine Distanz\u00a0\u2014 weil ihn dieser Verlust auf die eine oder andere Art wieder einholt. Daf\u00fcr kennt die Geschichte wie die Gegenwart zahllose Beispiele. \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens: Am 25.04. ist Tag des Baumes. Man sollte B\u00e4ume aber nicht nur an diesem Tag wertsch\u00e4tzen. Mehr &gt;<a href=\"http:\/\/blog.greenpeace.de\/artikel\/happy-treeday-tag-des-baumes\">Happy Tree-Day! | Greenpeace Blog<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230;<\/strong> <strong>Malala Yousafzai<\/strong> und <strong>Kailash Satyarthi<\/strong> zum <strong>Friedensnobelpreis<\/strong> 2014. Die Eine engagiert sich \u2014 trotz des knapp \u00fcberlebten Mordanschlags \u2014 f\u00fcr die Bildung von Kindern, besonders der benachteiligten M\u00e4dchen; der Andere k\u00e4mpft in Indien gegen die Versklavung von Kindern bzw. Kinderarbeit unter menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York sagte <strong>Malala<\/strong> (17): &#8222;Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift k\u00f6nnen die Welt ver\u00e4ndern.&#8220; Ganz bestimmt kann <em>Bildung<\/em> wesentlich dazu beitragen, dass Menschen nicht an l\u00e4ngst \u00fcberholten Ansichten \u00fcber die Herrschaft des Mannes \u00fcber die Frau festhalten; und \u00fcberhaupt: dass Menschen nicht schicksalsergeben Herrschaftsverh\u00e4ltnisse hinnehmen m\u00fcssen, die auf Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung ausgerichtet sind; dass geknechtete Menschen sich nicht in Abh\u00e4ngigkeit und Unwissenheit auch noch f\u00fcr die Zementierung mittelalterlicher Verh\u00e4ltnisse einsetzen, weil sie glauben, dass die von Menschen geschaffenen Machtverh\u00e4ltnisse nat\u00fcrlich oder gottgewollt seien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bildung und Aufkl\u00e4rung sind den Vertretern und Nutznie\u00dfern einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung wie auch eines autorit\u00e4ren Regimes immer ein Dorn im Auge. Daher werden Ausgaben f\u00fcr das Bildungswesen in konservativ gepr\u00e4gten L\u00e4ndern als zweitrangig betrachtet, und meist f\u00fcr M\u00e4dchen gar nicht erst vorgesehen. Den Herrschaftsnachwuchs schicken die Verm\u00f6genden sowieso auf Eliteschulen (vorzugsweise in Europa oder in den USA). Im eigenen Land reicht\u00a0\u2014 aus der Sicht der Herrschenden\u00a0\u2014 ein niedriges Bildungsniveau f\u00fcr die breite Bev\u00f6lkerung vollkommen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im feudalistischen Europa fr\u00fcherer Jahrhunderte pr\u00e4gte einmal ein adliger Gro\u00dfgrundbesitzer die Formel: &#8222;Ein Ochse vor dem Pflug und einer hinter dem Pflug.&#8220; So w\u00fcnschten sich die Herrschenden die agrarisch gepr\u00e4gte Gesellschaft. &#8222;Zuviel&#8220; Wissen war ihrer Meinung nach f\u00fcr die Untertanen unn\u00f6tig, und suspekt\u00a0\u2014 als m\u00f6glicher Ausl\u00f6ser eigener Gedanken. Denken, und auch noch selbst\u00e4ndig? Unerw\u00fcnscht! So sehen das herrschende Kreise in vielen L\u00e4ndern noch heute. \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; Tushi (23)<\/strong> zu ihrem entschlossenen Vorgehen gegen unerw\u00fcnschte Beobachtung durch eine Drohne: Im April 2015 griff sie zu einer fast 2m langen Weidenrute und holte damit schon beim zweiten Peitschenhieb die Drohne aus der Luft, die sie filmen sollte. Die Drohne st\u00fcrzte zu Boden und war hin\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Fein gemacht!&#8220; m\u00f6chte man ihr lobend zurufen: Eine Schimpansenfrau in einem Zoo in Arnheim demonstrierte den Menschenaffen beiderseits der Umz\u00e4unung des Freigeheges, dass man sich gegen Total\u00fcberwachung wehren muss. Die Primaten au\u00dferhalb des Geheges, die Tushi verbl\u00fcfft zuschauten, waren gew\u00f6hnt zu denken, sie seien die Oberschlauen, die Schimpansen dagegen blo\u00df Affen mit bescheidener Intelligenz. Denkste! Wer sich &#8222;Mensch&#8220; nennt, ist damit noch nicht selbstverst\u00e4ndlich allen Tieren \u00fcberlegen. Von Tushi k\u00f6nnen wir jedenfalls was lernen. \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens fragt sich der S.R. schon lange, warum es der Politik nicht einf\u00e4llt, das Drohnen-Unwesen zu regulieren, bevor es zur Plage wird. Vor allem sollte man den privaten K\u00e4ufern von Drohnen gleich die Information mit auf den Weg geben, was alles <em>nicht<\/em> geht. So ist z.B. die Privatsph\u00e4re des Nachbarn wie auch sonst anderer Menschen gesch\u00fctzt und zu respektieren. Schon das \u00dcberfliegen der Grenze zum Nachbargrundst\u00fcck kann zu Konflikten f\u00fchren, auch wenn keine Kamera an der Drohne eingeschaltet ist. Von der Verletzungsgefahr durch ein au\u00dfer Kontrolle geratenes Flugobjekt wollen wir gar nicht erst reden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_2751\" style=\"width: 115px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4g-Poster-Edward-Snowden.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2751\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2751\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4g-Poster-Edward-Snowden-216x300.jpg\" alt=\"Snowden auf einem Poster\" width=\"105\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4g-Poster-Edward-Snowden-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4g-Poster-Edward-Snowden-738x1024.jpg 738w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4g-Poster-Edward-Snowden-624x866.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2751\" class=\"wp-caption-text\">Snowden auf einem Poster<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; Maximilian Schrems<\/strong> (28) zum Erfolg seiner Datenschutz-Klage vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof und schlie\u00dft sich den Gl\u00fcckw\u00fcnschen von Edward Snowden* vom 06.10.2015 an. Max Schrems zeigt wie schon zuvor u.a. Conchita Wurst (s.o.), dass \u00d6sterreich helle K\u00f6pfe hat, die das Land weit nach vorn ins 21. Jahrhundert bringen. Das kann man aber nicht mal eben im Handstreich erledigen, vielmehr braucht man gute Kenntnisse und einen langen Atem: Der Jurist Schrems gr\u00fcndete in Wien den Verein &#8222;Europa versus Facebook&#8220; und legte los mit Klagen, lie\u00df sich auch von abschl\u00e4gigen Bescheiden nicht bremsen und bekam nun vor dem EuGH recht. Noch sind unsere Daten nicht vollends in der Hand weltumspannender Datenkraken! \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">* mehr zu Edward Snowdon \u2192 <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/infografiken\/edward-snowden-chronik-einer-enthuellung\/14503594.html?nlayer=Chronik_14511124\">Chronik einer Enth\u00fcllung<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; Bob Dylan<\/strong> (75) zum Literatur-Nobelpreis, f\u00fcr den er seit Jahren vorgeschlagen wurde. F\u00fcr FUF-Mitglieder des Jahres 1970 wie f\u00fcr Viele dieser Generation war Dylan eine Stimme des geistigen Aufbruchs hin zu einer kritischen Distanz zum etablierten Konservatismus, man h\u00f6rte Songs von Bob Dylan (z.B. &#8222;The times, they are-a changing&#8220;) und tanzte zur Musik der Beatles und anderer Bands, die das Lebensgef\u00fchl der jungen Generation ausdr\u00fcckten\u00a0 Es war ein Aufbruchsgef\u00fchl, man wollte nicht mehr angepasst und folgsam sein:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Your sons and your daughters \/ Are beyond your command \/ Your old road is \/ Rapidly agin&#8216;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dylan produzierte mehr als nur &#8222;Protest-Songs&#8220; f\u00fcr die Jugend der 1960er Jahre, sein Werk ist vielf\u00e4ltig, seine Wandlungen \u00fcber die Jahrzehnte sind legend\u00e4r. \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><strong>&#8230; Michelle Obama<\/strong> (52, Pr\u00e4sidenten-Gattin, First Lady) zu ihrer Rede am 16. Oktober 2016, die mehr war als eine Unterst\u00fctzung von Hillary Clinton im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf: Sie r\u00fcckte nach den vielen Ausf\u00e4llen und Entgleisungen auch frauenfeindlicher Art des Kandidaten D. Trump die moralischen Ma\u00dfst\u00e4be gerade. Sie bekr\u00e4ftigte die demokratischen Werte, insbesondere auch die Selbstbestimmung der Frauen. Wer des Englischen m\u00e4chtig genug ist, sollte sich diese Rede anh\u00f6ren und anschauen: &gt;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/usa-wahlen-wahlkampf-american-short-stories\">#AmericanShortStories: Kampf ums Wei\u00dfe Haus |\u00a0ZEIT ONLINE<\/a>\u00a0 (Das Video kann mit engl. Untertiteln gesehen werden.) Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen, auch der SR applaudiert. \u2014<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; Carola Rackete<\/strong>, 31, Kapit\u00e4nin der &#8222;Sea Watch 3&#8220;, zu ihrem Mut, trotz Verbot Ende Juni 2019 mit 40 aus Seenot Geretteten den Hafen der italienischen Insel Lampedusa anzulaufen und dort festzumachen, damit die ersch\u00f6pften Menschen endlich an Land gehen konnten. Klar hat sie damit ein kurz zuvor erlassenes Gesetz gebrochen, das Italiens K\u00fcsten gegen Migranten und Fl\u00fcchtlinge sperrt. Klar ist aber auch, dass sie damit die EU mit ihrer uns\u00e4glichen Politik gegen\u00fcber hilfsbed\u00fcrftigen Fl\u00fcchtlingen im Mittelmeer blo\u00dfgestellt und blamiert hat. Italiens rechtspopulistischer Innenminister Salvini, der gegen die Kapit\u00e4nin als &#8222;Verbrecherin&#8220; geifert, kann insgeheim doch froh sein, denn dieser Eklat best\u00e4tigt spektakul\u00e4r seine Kritik an der EU, welche Italien mit dem Fl\u00fcchtlingsproblem weitgehend allein l\u00e4sst. \u2014<\/p>\n<p>Nachtrag im Okt. 2020: Congratulaions auch zur Verleihung des Karl-K\u00fcpper-Preises f\u00fcr Zivilcourage an Carola Rackete in K\u00f6ln! \u2014<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; dem <strong>Zonta-Club<\/strong> zum 100j\u00e4hrigen Bestehen. Zonta wurde 1919 in Buffalo, New York, gegr\u00fcndet. Hauptzweck ist die St\u00e4rkung der Frauenrechte und solidarisches Wirken gegen Benachteiligung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft. mehr &gt;<a href=\"https:\/\/zonta-union.de\/\">Zonta in Deutschland | Union deutscher Zonta Clubs<\/a>\u00a0 und &gt;<a href=\"https:\/\/www.zonta.org\/\">Zonta International &gt; Home<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; <strong>Mai-Thi Nguyen-Kim<\/strong> zur <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2021-05\/grimme-preis-mai-thi-nguyen-kim-isabel-schayani-auszeichnung-wissenschaftsjournalismus?utm_referrer=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2F\">Auszeichnung: Grimme-Preis f\u00fcr Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim |\u00a0ZEIT ONLINE<\/a> . Ganz im Sinne der F.U.F. bringt sie Wissen unters Volk, d.h. sie erkl\u00e4rt Wissenschaft und wissenschaftliche Erkenntnisse auf gut verst\u00e4ndliche Art den Menschen, die mit akademischer Sprache nichts anzufangen w\u00fcssten. Sie ist Vielen bereits aus Fernsehsendungen bekannt, Viele schalten auch in ihren YouTube-Kanal: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCyHDQ5C6z1NDmJ4g6SerW8g\">maiLab &#8211; YouTube<\/a>.\u00a0 Sehr gut, weiter so!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>&#8230; <strong>Josephine Baker<\/strong> (1906-1975) posthum zum Einzug in das Pantheon in Paris am 30.11.2021. Sie hat diese Ehrung verdient.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; <strong>Philomena Franz<\/strong>, die am 21.07.2022 100 Jahre alt wird. Mehr \u00fcber sie &gt; <a href=\"https:\/\/philomena-franz-forum.de\/\">PHILOMENA-FRANZ-FORUM e.V. \u2013 &#8222;Wenn wir hassen, verlieren wir, wenn wir lieben, gewinnen wir&#8220;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8230; Yoko Ono<\/strong>, die am 18.02.2023 90 Jahre alt wird. Sie war schon in den 1960er Jahren eine bekannte K\u00fcnstlerin, als sie John Lennon kennenlernte und heiratete. Mit John zusammen wie auch in Solo-Aktionen war sie weiterhin k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig und blieb es auch nach seinem Tod (1980). Man bezeichnet sie als eine bedeutende Vertreterin des Fluxus.<\/p>\n<p>In ihrem vielseitigen Schaffen gefiel mir u.a. ihr <em>White Chess<\/em>, ein komplett wei\u00dfes Schachspiel, bei dem die Spielenden im Verlauf den \u00dcberblick verloren und kreativ die Spielregeln modifizierten. Yoko Onos Absicht: Die Spielenden machen aus dem Gegeneinander ein Miteinander. Aus gegenw\u00e4rtiger Sicht kann ich nur sagen: Das ist eine geniale Parabel, wie aus dem urspr\u00fcnglichen (Kriegs-)Spiel der K\u00f6nige eine Verst\u00e4ndigung auf ein konstruktives Miteinander werden kann.\u00a0 \u00a0 \u00a0 &#8211; SR &#8211;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8230; Mariann Edgar Budde<\/strong>, der anglikanischen Bisch\u00f6fin, die am 21.01.2025 in einem Gottesdienst dem anwesenden US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump ins Gewissen redete und im Sinne christlicher Werte ihn um Barmherigkeit bat. Es ging um die illegalen Einwanderer, die Trump massenweise aus dem Land schaffen wollte. Zuf\u00e4llig (?) wurde M. Budde am 10.12. geboren, dem internationalen Tag der Menschenrechte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8230; Gis\u00e8le Pelicot<\/strong> zur verdienten Auszeichnung, dem Verdienstorden der Ehrenlegion Frankreichs. Ihr geb\u00fchrt gr\u00f6\u00dfter Respekt f\u00fcr ihren Mut und ihre Ausdauer, den Prozess gegen ihren Mann und den ganzen, damit verbundenen Medienauftrieb auf sich zu nehmen und \u00f6ffentlich klarzustellen: <em>Die Scham muss die Seite wechseln!<\/em> Nicht die Opfer von Vergewaltigungen und Missbrauch m\u00fcssen sich sch\u00e4men, sondern die T\u00e4ter und Peiniger. Denn ihr Fall war kein isolierter Einzelfall, ihr Mann filmte den Missbrauch seiner bet\u00e4ubten Frau und stellte die Aufnahmen anderen M\u00e4nnern zur Verf\u00fcgung, er &#8222;vermietete&#8220; seine Frau sogar zur Vergewaltigung an fremde M\u00e4nner. Inzwischen hat auch seine Tochter Anzeige gegen ihn erstattet, weil sie sich auf eindeutigen Fotos wiedererkannte.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8230; <strong>Sophie von der Tann <\/strong>und<strong> Katharina Willinger<\/strong> zum Hanns-Joachim-Friedrich-Preis f\u00fcr Fernsehjournalismus. Genaueres hier &gt; <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/tann-willinger-auszeichnung-100.html\">Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis f\u00fcr Sophie von der Tann und Katharina Willinger | tagesschau.de<\/a>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1897\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg\" alt=\"13a\" width=\"151\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-300x109.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a-624x228.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/13a.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8230; Herbert Gr\u00f6nemeyer<\/strong>, der heute, am 12.04.2026, 70 Jahre alt geworden ist. Mehr &gt;<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/musik\/pop\/herbert-groenemeyer-wird-heute-70-doku-lueftet-karriere-geheimnisse,herbertgroenemeyer-102.html\">Dokumentarfilm \u00fcber Herbert Gr\u00f6nemeyer in der ARD Mediathek | ndr.de<\/a> \u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg\" alt=\"13g+\" width=\"105\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-624x457.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\">&#8212; Leits\u00e4tze &#8212;<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1906 \" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-207x300.jpg\" alt=\"4-allegor. Fig.+\" width=\"159\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-707x1024.jpg 707w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-624x903.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 159px) 100vw, 159px\" \/><\/a><strong>Res severa est verum gaudium.<\/strong> (Seneca). &#8211; Hei\u00dft, sehr frei \u00fcbersetzt: Let&#8217;s have a Durchblick, yeah!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Des Geistes Substanz ist die Freiheit.<\/strong> (Georg Wilhelm Friedrich Hegel) &#8211; Hei\u00dft: Der echte Philosoph und der wahre Durchblicker kennen keine Denkverbote.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wichtig ist, dass man nicht aufh\u00f6rt zu fragen.<\/strong> (Albert Einstein) \u2014 &#8230; sonst wird es nichts mit dem Durchblick!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg\" alt=\"13g+\" width=\"105\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-624x457.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Selber denken!<\/h1>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da gibt es doch tats\u00e4chlich&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; zum \u00c4rger der Saturierten, Autokraten, Potentaten, Konzernmagnaten, diktatorischen Psychopathen, Egomanen und anderen Machtbesessenen sowie in ihrem Gefolge an ihrer Schleimspur erkennbaren Opportunisten&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; einige Menschen, die sich erdreisten, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und geistiger Verfettung entgegenzuwirken \u2013 indem sie nachfragen, indem sie Antworten nicht nur in den Verlautbarungen suchen, die ihnen von amtlicher Seite und von kommerziellen Medien angeboten werden, indem sie auch mal weiter nachforschen und sich nicht mit der erstbesten Antwort zufrieden geben, kurzum: Menschen, die sich nicht f\u00fcr dumm verkaufen lassen wollen und daf\u00fcr auch mal etwas Zeit und Denkarbeit investieren, \u00f6fter mal das Kleingedruckte lesen, zwischen den Zeilen lesen, genau hinh\u00f6ren und auch mal da hinsehen, wovon sie der Mainstream mit seiner Reiz- und Informations\u00fcberflutung eher ablenken will.<a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_0483.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1102 alignright\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_0483-300x225.jpg\" alt=\"IMG_0483\" width=\"285\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_0483-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_0483-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_0483-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu diesem Verhalten will die F.U.F. nicht nur ermutigen. Da sie soviel Aufkl\u00e4rung, wie n\u00f6tig ist und nachgefragt wird, allein gar nicht bereitstellen und anbieten kann, verweist sie bei Gelegenheit auf Fundstellen im Netz, wo erg\u00e4nzend und ausf\u00fchrlicher informiert wird. Deshalb werden in dieser Website hier und da Links gesetzt. Die F.U.F. ist ja frei in (fast) jeder Hinsicht, wie oben bereits gesagt, also werden auch Hinweise auf Zusatzinformation sowie auf offene Fragen kostenlos an Interessierte weitergegeben.<\/p>\n<p><em>Notabene: &#8222;frei in (fast) jeder Hinsicht&#8220;, dieser Hinweis erkl\u00e4rt sich aus der Tatsache, dass es absolute Freiheit nicht gibt. Wieso nicht? Na, denkt mal selbst nach.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich bedeutet ein empfohlener Link nicht, dass die F.U.F. bedenkenlos alles und jede Einzelmeinung unterst\u00fctzt, die sich irgendwo auf einer verlinkten Seite findet.\u00a0 Wer den Geist der F.U.F. richtig einsch\u00e4tzt und versteht, der wei\u00df, dass hier nicht dazu aufgerufen wird, das eigene Hirn und Denkverm\u00f6gen zeitweise abzuschalten oder in einen Schlafmodus zu versetzen, w\u00e4hrend man einen Text liest. Vielmehr sollte man nie auf eine <em>kritische Distanz<\/em> verzichten. Das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr diese Website hier! Man sollte im Prinzip <em>alles<\/em> kritisch pr\u00fcfen und hinterfragen, aber ja doch! Etwas Anderes zu behaupten w\u00e4re unglaubw\u00fcrdig. Denn unsere Seite dient nicht einer Gehirnw\u00e4sche und Indoktrination, und daher rufen wir nicht dazu auf, nur uns und sonst niemandem zu glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir empfehlen: Grunds\u00e4tzlich sollte man nicht vorschnell glauben, was dem gesunden Menschenverstand, sicheren Fakten und klarer Logik widerspricht. Und man sollte auch nicht nur auf Textinhalte achten, sondern immer beachten, welches Medium und welcher Kommunikator diese Inhalte vermittelt. Und eins sollte auch klar sein: Jede Darstellung oder Analyse bedeutet eine Auswahl und Bewertung von Fakten \u2014 selbst dann, wenn sie um Objektivit\u00e4t bem\u00fcht ist und vermeintlich neutral und unvoreingenommen berichtet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1103\" style=\"width: 439px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/071.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1103\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1103 \" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/071-300x225.jpg\" alt=\"071\" width=\"429\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/071-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/071-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/071-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1103\" class=\"wp-caption-text\">Es gibt mehr zu entdecken, als man im vorgegebenen Rahmen sieht&#8230; Und Achtung: Jede Auswahl ist auch schon eine Interpretation! (Blick aus dem Staff-Landschaftspark in Lemgo)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das berechtigt aber nicht dazu, jeder Informationsquelle von vorneherein verborgene, wom\u00f6glich finstere Absichten zu unterstellen, wenn sie der eigenen Meinung widerspricht. Im \u00dcbrigen d\u00fcrfen Sie sich dar\u00fcber freuen, dass es die F.U.F. und andere kostenlose Bildungsangebote gibt, die nicht blo\u00df Informationen liefern, sondern auch geistige Anregung und moralische Orientierung anbieten\u00a0\u2014 ohne Sie zu bevormunden. Denn in der F.U.F. gilt:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Selber Denken bringt&#8217;s!<\/strong><\/em><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/30a-Allegorie-auf-die-Gelehrsamkeit-Frechen-Ringschule.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-16\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/30a-Allegorie-auf-die-Gelehrsamkeit-Frechen-Ringschule-225x300.jpg\" alt=\"30a-Allegorie auf die Gelehrsamkeit - Frechen, Ringschule\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/30a-Allegorie-auf-die-Gelehrsamkeit-Frechen-Ringschule-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/30a-Allegorie-auf-die-Gelehrsamkeit-Frechen-Ringschule-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/30a-Allegorie-auf-die-Gelehrsamkeit-Frechen-Ringschule-624x832.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber <span style=\"color: #0000ff;\">Weisheit<\/span>, personifiziert in obiger Statue in Frechen, erwirbt man nicht mit einer kurzen Anstrengung, man frisst sie auch nicht mit L\u00f6ffeln, wie eine alte, ironische Redewendung es formuliert. &#8222;Weisheit&#8220; leitet sich aus dem Wort Wissen ab und bedeutet eine qualitative Steigerung, weniger eine quantitative Anh\u00e4ufung von Wissen. Weisheit w\u00e4chst aus Wissen <em>und<\/em> dem Abgleich von erworbenem Wissen mit Lebenserfahrung, also aus der Reflexion und tieferen Durchdringung von Wissen und Erleben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So spricht man auch von Altersweisheit, da dieser langandauernde Prozess vielen Menschen mit zunehmendem Alter einen Zuwachs an Weisheit bringt\u00a0\u2014 aber nicht zwangsl\u00e4ufig. Denn dieser Prozess setzt schon ein eigenes Bem\u00fchen voraus, n\u00e4mlich ein Bem\u00fchen um mehr Verst\u00e4ndnis der Welt und der Menschen.<\/p>\n<div id=\"attachment_2294\" style=\"width: 185px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2294\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2294\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d-235x300.jpg\" alt=\"6d\" width=\"175\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d-235x300.jpg 235w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d-801x1024.jpg 801w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d-624x798.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/6d.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2294\" class=\"wp-caption-text\">Nepomuk-Figur, Burg Bachem<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gewisse <em>Weltoffenheit<\/em> und <em>Lernbereitschaft<\/em> geh\u00f6ren dazu; hinderlich dagegen ist eine Haltung, die immer nur die Best\u00e4tigung bisheriger Erkenntnisse und die Best\u00e4tigung liebgewonnener Vorurteile sucht, und dabei alles ignoriert, was nicht ins eigene, feststehende Weltbild passt. Gerade in unserer heutigen Welt mit Beschleunigung, Informationsflut und Globalisierung ist Lernbereitschaft\u00a0\u2014 auch im fortgeschrittenen Alter\u00a0\u2014 unverzichtbar, um noch halbwegs durchzublicken; aber ebenso n\u00f6tig ist auch das gelegentliche Innehalten, um Erlebtes &#8222;sacken zu lassen&#8220;, gedanklich zu ordnen und in Ruhe zu reflektieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbstredend verbietet es sich, Urteile und Bewertungen von Anderen einfach kritiklos zu \u00fcbernehmen, solange man zu eigenem Denken f\u00e4hig ist; und es ist eines vernunftbegabten Wesens unw\u00fcrdig, ohne ausreichende Sachinformation Urteile zu f\u00e4llen. In diesem Sinne gilt die oben schon ausgerufene Parole: <strong>Selber denken bringt&#8217;s!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sollte man auch denjenigen Menschen nahelegen, die sich f\u00fcr oberkritisch halten und z.B. in letzter Zeit auf gewissen Demos den Medienvertretern &#8222;L\u00fcgenpresse!&#8220; zurufen. Wer hat denen blo\u00df eingeredet, etablierte Medien seien grunds\u00e4tzlich nicht vertrauensw\u00fcrdig? Und woher beziehen sie dann <em>ihre<\/em> &#8222;vertrauensw\u00fcrdigen Informationen&#8220;? Aus eher obskuren Quellen, die oft geschw\u00e4ngert sind mit allerlei Verschw\u00f6rungstheorien. Na, toll!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ja sch\u00f6n und lobenswert, wenn sich ein Mensch bem\u00fcht, Zusammenh\u00e4nge zwischen einzelnen Dingen zu sehen oder aufzusp\u00fcren; aber es f\u00fchrt zu nichts Gutem, wenn jemand mit aller Gewalt Zusammenh\u00e4nge konstruiert, die so beim besten Willen nicht erkennbar oder nicht nachweisbar sind, und dann noch Anderen unterstellt, sie w\u00fcrden diese Zusammenh\u00e4nge bewusst verschleiern oder leugnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und da kommen wir wieder zur Unterscheidung von seri\u00f6sen Informationsquellen und solchen, die nur eine bestimmte Meinung oder ein bestimmtes Weltbild propagieren wollen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Der Anspruch an die Medien<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer, wie z.B. der S.R. der F.U.F., schon seit Jahrzehnten die Medienwelt mit kritischem Interesse beobachtet, und sich ein wenig f\u00fcr Journalismus und die Arbeitsbedingungen der Medien interessiert, der sieht eher den Unterschied zwischen gelenkter oder voreingenommener Berichterstattung einerseits und dem Bem\u00fchen andererseits, die \u00d6ffentlichkeit sowohl m\u00f6glichst neutral zu informieren als auch die Informationen einzuordnen und\u00a0\u2014 deutlich getrennt davon\u00a0\u2014 zu kommentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das muss <strong>der Anspruch an &#8222;die Medien&#8220;<\/strong> generell sein, und im Besonderen an solche, die sich nicht in die Boulevard-Schublade einsortiert sehen wollen. Was damit gemeint ist: Wenn ein <em><span style=\"color: #993300;\">Boulevard-Blatt<\/span><\/em> bzw. seine Online-Ausgabe mit der Nachricht gleich auch Emotionen und Meinung in einem Zug mitliefert, dann wird dem Leser\/der Leserin nahegelegt und suggeriert, was er\/sie dabei f\u00fchlen und denken soll (bzw. ihm\/ihr wird das Denken gleich abgenommen \u2014 was geistig bequemen Leuten entgegenkommt).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dagegen nimmt ein <span style=\"color: #993300;\"><em>Qualit\u00e4ts<\/em>&#8211;<em>Blatt<\/em><\/span> bzw. seine Online-Ausgabe seine LeserInnen ernst in ihrer Erwartung, zuerst sachlich informiert zu werden, um sich dann eine eigene Meinung zu bilden. Voraussetzung ist, dass gut ausgebildete JournalistInnen besch\u00e4ftigt werden, die professionell recherchieren, statt blo\u00df Ger\u00fcchte zu kolportieren oder sich auf der Basis weniger Informationen vorschnell eine Meinung zu bilden. Guter Journalismus, also gute Recherche, Pr\u00fcfung und Einordnung der Informationen, kostet aber auch, und dazu muss ein Blatt finanziell in der Lage sein \u2014 was heutzutage schwieriger geworden ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_2784\" style=\"width: 195px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2784\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2784 size-medium\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi-185x300.jpg\" alt=\"3n-Zi\" width=\"185\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi-185x300.jpg 185w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi-633x1024.jpg 633w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi-624x1009.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/3n-Zi.jpg 2010w\" sizes=\"(max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2784\" class=\"wp-caption-text\">Detail am Zeitungsbrunnen in K\u00f6ln, Breite Stra\u00dfe<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier gilt f\u00fcr LeserInnen: Selber Denken bringt&#8217;s! Es steht uns frei, dem Kommentar eines Redakteurs zu einem bestimmten Thema zu folgen und seine Meinung f\u00fcr gut zu befinden, oder uns eine andere zu bilden. Wem das zu m\u00fchsam ist, der liest halt nur ein Tendenzblatt, das eine Meinungsrichtung von vorneherein bevorzugt und es darauf anlegt, diese zu best\u00e4tigen und f\u00fcr sie zu werben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine besondere Kategorie ist der Bereich der <strong><em>\u00f6ffentlich-rechtlichen<\/em> Medien.<\/strong> Sie arbeiten unter bestimmten gesetzlichen Vorgaben: Hier soll sich das Meinungsspektrum der Gesellschaft abbilden, und hier soll auch der demokratische Diskurs gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch mit dem demokratischen Diskurs ist das so eine Sache: Wo ein Meinungsaustausch und eine sachliche Diskussion stattfinden sollen, muss von den TeilnehmerInnen erwartet werden, dass sie Anderen zuh\u00f6ren und auf ihre Argumente eingehen. Oft erlebt man aber, z.B. in Talk-Runden im Fernsehen, dass nicht sachlich diskutiert und debattiert wird, sondern insbesondere parteipolitisch engagierte Leute nur ihre eigene Position darstellen wollen und jedem ins Wort fallen, der eine andere Position darzustellen versucht. Damit ver\u00e4rgern sie aber das Publikum, soweit es aus der Diskussion sachliche Informationen \u00fcber die verschiedenen Positionen erhalten und sich selbst eine Meinung bilden will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00dcbrigen w\u00fcrde ich sagen: Wer schlecht zuh\u00f6ren kann, wer andere Meinungen nicht ertragen kann, sollte sich nicht wundern, wenn man lieber ohne seine Anwesenheit diskutiert. Denn eine der demokratischen Tugenden ist: andere Meinungen respektieren, statt sie niederzuschreien.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Lebendige Demokratie<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich lebt eine Demokratie davon, dass Leute sich informieren und diskutieren. Das war schon im alten Athen so, als man f\u00fcr die Polis (=den Stadtstaat) die Demokratie erfunden und eingef\u00fchrt hatte. Die freien, stimmberechtigten B\u00fcrger interessierten sich selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr Politik (=die Angelegenheiten der Polis), und wenn ein B\u00fcrger das nicht tat und nicht qualifiziert mitreden konnte, wurde er verachtet. Der B\u00fcrger der griechischen Polis war ein engagierter Staatsb\u00fcrger, der sein Recht zur Teilhabe als Pflicht verstand und wahrnahm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach diesem Vorbild entwickelte man in der Gro\u00dfen Franz\u00f6sischen Revolution von 1789 das Ideal des <strong>Citoyen<\/strong>, eines engagiert an der Politik teilnehmenden Staatsb\u00fcrgers, der sich dieses Recht auch nicht nehmen l\u00e4sst. Voraussetzung daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich Information, die haupts\u00e4chlich von Massenmedien bereitgestellt wird. Deshalb sind oben die Medien so ausf\u00fchrlich behandelt worden: Sie spielen eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und darum gab und gibt es auch immer Versuche, \u00fcber die Massenmedien eine bestimmte Meinung zu verbreiten bzw. eine bestimmte Partei zu unterst\u00fctzen. Das ist okay, wenn das offen gesagt wird und der\/die Informationshungrige wei\u00df, welche Tendenz er\/sie in einer bestimmten Zeitung, in einem bestimmten Radio- oder Fersehsender, auf einer bestimmten Internet-Seite usw. zu erwarten hat. Aber Medien, die sich &#8222;unabh\u00e4ngig&#8220; nennen, sollten sich tendenzi\u00f6ser Berichterstattung enthalten und Versuche zur\u00fcckweisen, auf ihre Berichterstattung Einfluss zu nehmen, sei es von Interessenvertretern aus der Politik, der Wirtschaft, oder von sonstigen Interessenverb\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Um als Citoyens eine Demokratie zu beleben, sollten wir<\/strong> 1. als interessierte B\u00fcrgerInnen die Politik beobachten, <strong>2.<\/strong> zuverl\u00e4ssige, unabh\u00e4ngige Informationsmedien nutzen, und <strong>3.<\/strong> den Willen zum Mitbestimmen und Mitgestalten haben. Letzteres bedeutet mehr als\u00a0 blo\u00df Teilnahme an Wahlen, sondern dar\u00fcber hinaus Beteiligung an anderen M\u00f6glichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen\u00a0\u2014 auf jeden Fall da, wo man selbst betroffen ist und sich auskennt, denn da kann man am ehesten an einer Verbesserung der Zust\u00e4nde mitarbeiten. Ansonsten muss man sich informieren, um <strong>qualifiziert mitreden<\/strong> und urteilen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p>Motto: <em>&#8222;We&#8217;re not gonna sit in silence&#8220;<\/em> (aus dem Song &#8222;You&#8217;re the Voice&#8220; von John Farnham)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So, das musste einmal so deutlich und ausf\u00fchrlich dargestellt werden. F\u00fcr viele BesucherInnen dieser Website war das sicher schon vorher klar, f\u00fcr Andere war das hoffentlich eine Erinnerung, und ein Ansto\u00df zu eigener Aktivit\u00e4t: nicht blo\u00df meckern, sondern Demokratie aktiv mitgestalten!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P.S. Geh\u00f6ren Sie vielleicht zu den Menschen, die l\u00e4ngeren Texten nicht oder nur mit Anstrengung gedanklich folgen k\u00f6nnen, und die selbst in Boulevard-Zeitungen nur die fetten \u00dcberschriften lesen? Dann hat Sie der obige Text sicherlich erm\u00fcdet, und Sie haben unterwegs geistig abgeschaltet. Nun, da hilft die Empfehlung: Lesen Sie die &#8222;Leits\u00e4tze&#8220; oben, und versuchen Sie, diese f\u00fcr sich selbst zu beherzigen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu noch eine dringende Empfehlung gegen schnelles Erm\u00fcden: Schlafen Sie sich aus! Ausreichender (Nacht-)Schlaf ist wichtig f\u00fcr die Gesundheit und Fitness, der K\u00f6rper f\u00fchrt im Tiefschlaf zahlreiche Reparaturarbeiten aus, die Psyche verarbeitet liegengebliebene Dinge in den Traumphasen. Lassen Sie sich nicht von den Medien (Fernsehen, Computer, Smartphone) Ihren Tagesablauf diktieren, h\u00f6ren Sie auf die Signale Ihres K\u00f6rpers wie Hunger, Durst, M\u00fcdigkeit, und seien Sie HerrIn Ihrer Entscheidungen! (ein wohlmeinender Rat aus dem <em>Ganzheitlichen Institut<\/em> der Freien Universit\u00e4t Frechen). \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachtrag zu den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien<\/strong> vom 05.05.2016: Man kann sich genaues Hinsehen und qualifizierte Kritik sparen, simpel &#8222;L\u00fcgenpresse&#8220; rufen und den Rundfunkbeitrag eine &#8222;Zwangssteuer&#8220; nennen&#8230; oder sich mal genauer mit der Thematik besch\u00e4ftigen und z.B. das Fernsehen von ARD und ZDF mit <em>sachlichen<\/em> Argumenten kritisieren, wie es dieser Wortbeitrag aus dem Mai 2016 macht: &gt;<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/oeffentlich-rechtliche-in-der-kritik-wie-ard-und-zdfihren-programmauftrag-verraten\/13556944.html\">\u00d6ffentlich-rechtliche in der Kritik: Wie ARD und ZDF\u00a0ihren Programmauftrag verraten &#8211; Medien &#8211; Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. R.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg\" alt=\"13g+\" width=\"105\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-624x457.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Bildung \u2014 wozu?<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wozu Bildung gut sein soll, ist f\u00fcr Viele eine g\u00e4nzlich \u00fcberfl\u00fcssige Frage. Nat\u00fcrlich, so finden sie, ist Bildung grunds\u00e4tzlich erstrebenswert, und erworbene Bildung ein hohes Gut. Die Schulbildung, erg\u00e4nzt durch weitere Aus- und Fortbildung, ist ihnen nicht nur eine Bereicherung ihrer Pers\u00f6nlichkeit und eine Erweiterung ihres Horizonts, sondern auch eine Bereicherung im Hinblick auf berufliche Chancen zu Aufstieg und h\u00f6herem Einkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch das Mantra von mehr Bildung = mehr Berufschancen, oder mehr Qualifikation = mehr Gehalt, dieser in den letzten Jahrzehnten st\u00e4ndig wiederholte Glaubenssatz stimmt so nicht ganz. Abgesehen davon, dass mancher Jobsuchende f\u00fcr manche Stelle \u00fcberqualifiziert ist, gibt es noch ganz andere Gesichtspunkte, die dieses Bildungsmantra heutzutage in Frage stellen. Der Grund hierf\u00fcr ist in der realen Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Einkommen zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Artikel, genau genommen, ein Interview mit einem Buchautor, der dazu N\u00e4heres ausf\u00fchrt und zu denken gibt, findet sich hier: &gt;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/kapitalismuskritik-was-macht-die-angst-vorm-abstieg-mit-uns-a-1106577.html\">Kapitalismuskritik: Was macht die Angst vorm Abstieg mit uns? &#8211; SPIEGEL ONLINE<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der BRD gab es eine Zeit, da wurde von der Politik weitgehend akzeptiert, dass der Staat mehr f\u00fcr die Bildung einer breiten Bev\u00f6lkerung tun m\u00fcsse, da verk\u00fcndete ein Bundeskanzler in seiner Regierungserkl\u00e4rung die Parole &#8222;Mehr Demokratie wagen&#8220;, da wurde die Gesamtschule als Modellversuch eingef\u00fchrt (und von Konservativen heftig abgelehnt). Neben dem politischen Aspekt stand auch ein Interesse der Wirtschaft, die Potentiale der Bev\u00f6lkerung besser auszusch\u00f6pfen, d.h. vorhandene Begabungen und F\u00e4higkeiten besser zu nutzen, als es das traditionelle, dreigliedrige Schulsystem bis dahin leistete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So machten im Laufe der 1970er Jahre zunehmend mehr junge Leute Abitur, die Zahl der Studierenden an den Hochschulen stieg, u.a.m. Der Trend hielt an, zugleich aber setzte in den 1980er und 1990er Jahren eine Sparpolitik ein, die das Lehrpersonal reduzierte und dabei vorgab, so durch eine Zeit steigender Sch\u00fclerzahlen hindurch wirtschaften zu k\u00f6nnen. (In NRW verlautete das zust\u00e4ndige Landesministerium damals, man werde den zu erwartenden &#8222;Sch\u00fclerberg untertunneln&#8220;. Diese Worth\u00fclse verschleierte: Man w\u00fcrde sich mit kurzatmigen Ma\u00dfnahmen durchwursteln, ohne die n\u00f6tige Zahl an Lehrkr\u00e4ften fest einzustellen.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit dieser Zeit gab es immer wieder Elternbeschwerden \u00fcber ausfallende oder nur unzureichend vertretene Unterrichtsstunden. Eine &#8222;Lehrerfeuerwehr&#8220; (bestehend aus arbeitslosen Lehrkr\u00e4ften mit Zeitvertrag) sollte Ausfall durch l\u00e4ngerfristige Erkrankungen auffangen, was <em>statistisch<\/em> zu weniger Unterrichtsausfall f\u00fchrte, <em>praktisch<\/em> aber Reibungsverluste und mangelnde Kontinuit\u00e4t im realen Unterricht nach sich zog. So streiten sich seitdem immer wieder Elternvertreter mit dem Schulministerium \u00fcber die Bewertung von Unterrichtsausfall und dessen Auswirkungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass dieser Streit nicht abebbt, macht u.a. das oben zitierte Interview deutlich: Eltern f\u00fcrchten Bildungsdefizite bei ihren Kindern und damit Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Diese \u00c4ngste haben sich eher noch versch\u00e4rft. (Den weiteren Zusammenhang entnehme man dort.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bildung dient also nicht nur der Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung und Horizonterweiterung (=Humboldtsches Bildungsideal), sondern ganz konkret dem sp\u00e4teren h\u00f6heren Gehalt und damit dem besseren Leben. Danach streben sehr Viele. Und doch ist die Situation in dem Interview mit Oliver Nachtwey so beschrieben: &#8222;F\u00fcr viele Menschen stellt sich unsere Gesellschaft als eine nach unten fahrende Rolltreppe dar, gegen die sie anlaufen m\u00fcssen, um nicht abzusteigen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bildung bietet heute keine Garantie mehr f\u00fcr einen sicheren, gut bezahlten Arbeitsplatz. Das bedeutet, dass Verunsicherung sich auch im Bildungsb\u00fcrgertum ausbreitet. Aber wie konnte es dazu kommen? Wir sprachen oben von der Sparpolitik an Schulen. Die Idee dazu kam nicht aus dem Schulbereich, sondern von Unternehmensberatern, gerufen von Schulministern, die sich \u00fcberreden lie\u00dfen: \u00dcberall ist jetzt neoliberale Wirtschaftspolitik angesagt, da darf die Bildungs-Branche nicht abseits stehen, auch sie kann Personalkosten reduzieren und dem Staat weitere Verschuldung ersparen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der fatale Wendepunkt war, dass in Politik und Verwaltung nun ein Umdenken forciert wurde: Es ist altmodisch, wie fr\u00fcher zu wirtschaften, seid auf der H\u00f6he der Zeit und &#8222;verschlankt&#8220; vor allem die personalintensive Verwaltung! Und dann wurden auch die Bildungseinrichtungen als personalintensives Einsparpotential ins Visier genommen. Und die Gesundheitsf\u00fcrsorge! An Krankenh\u00e4usern begann man nun, den Patienten als Kostenfaktor zu berechnen, f\u00fcr den nicht mehr soviel Zeit und Aufwand n\u00f6tig sein durfte. Ebenso dr\u00e4ngten die Krankenkassen nun die niedergelassenen \u00c4rzte, usw. Die negativen Auswirkungen sind bekannt.<\/p>\n<p>Auch Polizei, Justiz und Justizvollzug wurden personell &#8222;bespart&#8220;, bis in den fr\u00fchen Jahren des 21. Jahrhunderts immer deutlicher wurde: So geht es nicht! Der Staat muss die Daseinsvorsorge wahrnehmen und f\u00fcr die Sicherheit der B\u00fcrgerInnen sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einigen Jahren beschrieb schon Dr. Bogner-Lafranc kritisch den Siegeszug &#8222;der neoliberalen Wirtschaftsideologie, die den \u00d6konomismus selbst in Bereiche vortreibt, wo er nichts zu suchen hat, etwa im Bereich der Erziehung, der sozialen und der Krankenf\u00fcrsorge.&#8220; (Man lese mit Gewinn den ganzen Text in DIE BEATUS-CHRONIK: &#8222;Nachwort f\u00fcr das akademische Publikum&#8220;, S. 137-145). Denn ethisch schwer zu vertreten sind Einsparungen im Bereich der Daseinsvorsorge, wenn andererseits der Staat mit Steuergeldern Unternehmensgewinne maximiert (z.B. per Subventionierung von Niedrigl\u00f6hnen durch Aufstockung auf Hartz-IV-Niveau).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, Bildung mag heute kein Garant mehr f\u00fcr gute, sichere Jobs sein; aber sie hilft zumindest, den Durchblick zu bekommen und vielleicht sogar zu erkennen, von wem man ausgenommen und von wem man hinter&#8217;s Licht gef\u00fchrt wird. Denn immer noch schwebt der Kallendresser in K\u00f6ln \u00fcber dem Alter Markt&#8230; (zur Bedeutung siehe\u00a0 &gt;<em>Blog<\/em> \/ K\u00f6ln-Notizen #16, vom 23.11.2014).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. R.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als <em><span style=\"color: #0000ff;\">food for thought<\/span><\/em> sei hier noch der Leitgedanke der <a href=\"http:\/\/www.michael-horbach-stiftung.de\/\">Michael Horbach Stiftung\u00a0<\/a> zitiert:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Eine gerechte Welt ist m\u00f6glich.<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ok, und abgehakt? Nein! So schnell gehen wir nicht \u00fcber einen solchen Satz hinweg, als w\u00e4r&#8217;s ein beliebiger Werbespruch aus dem Werbeblock in einer Fernsehsendung. Wir halten inne, lesen den Satz noch einmal. Und dann noch einmal gaaaanz in Ruhe. Wort f\u00fcr Wort. Besonders das letzte Wort. Und dann d\u00e4mmert uns hoffentlich, was in diesem Satz steckt! Viel Spa\u00df beim Denken! Und was folgt dann? &#8222;We&#8217;re not gonna sit in silence&#8220;&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. R., 29.04.2017<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg\" alt=\"13g+\" width=\"105\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+-624x457.jpg 624w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/13g+.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Von der Universitas zur Universit\u00e4t<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oben war bereits die Rede von einer Universitas, die in Frechen um 1300 gegr\u00fcndet werden sollte. Doch nur wenige Leute wissen, was die <em>Universitas<\/em> jener Zeit im Mittelalter von einer <em>Universit\u00e4t<\/em> im 20. oder 21. Jahrhundert unterscheidet. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst schon das Wort vermuten, dass damals, im Mittelalter, Latein als Wissenschafts- und Unterrichtssprache die beherrschende Rolle spielte, w\u00e4hrend in den heutigen Universit\u00e4ten in der Landessprache unterrichtet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch gravierende Unterschiede liegen woanders: Die <em>Universitas<\/em> war im Hochmittelalter zu einem Rechtsbegriff geworden, der eine bestimmte Gemeinschaft von Personen mit einem besonderen Rechtsstatus privilegierte. Es gab z. B. Kaufleute. die sich in einer fremden Stadt zusammenschlossen und eine Universitas bildeten, der eine eigene Rechtsstellung mit eigener Rechtsprechung zuerkannt wurde. \u00c4hnlich bildeten sich in den ersten Universit\u00e4tsst\u00e4dten Gemeinschaften der Studierenden und Dozenten, die zusammen von der sonstigen Rechtsprechung exempt, also ausgenommen waren und einer eigenen Gerichtsbarkeit <a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1906 \" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-207x300.jpg\" alt=\"4-allegor. Fig.+\" width=\"120\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-707x1024.jpg 707w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/4-allegor.-Fig.+-624x903.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><\/a>unterstanden. Man k\u00f6nnte hier <em>universitas<\/em> gleichbedeutend mit <em>Zunft<\/em> verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Menschen, die an einer Hochschule lehrten und lernten, kamen aus verschiedenen Gegenden und Orten, sie unterlagen in ihrer jeweiligen Rechtsstellung ganz unterschiedlichen Gerichtsbarkeiten und rechtlichen Abh\u00e4ngigkeiten. Um chaotische Rechtsprobleme zu vermeiden, wurde die ganze Gemeinschaft unter einheitliches Sonderrecht gestellt. Der einzelne Dozent wie der einzelne Studierende unterstand f\u00fcr die Dauer der Mitgliedschaft in dieser Universitas also ihrem Recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ab dem 12. Jahrhundert entstehenden Universit\u00e4ten lehrten auch Theologie und Kirchenrecht, wodurch die Kirche mit im Boot war: Eine solche Universit\u00e4t bekam vom Papst die Erlaubnis der Lehre, ein p\u00e4pstliches Privileg (= eine schriftliche Urkunde, die meist auch bestimmte, wie die Finanzierung geregelt wurde. So wurden die kirchlichen Pfr\u00fcnde bestimmt, deren Eink\u00fcnfte die Dozenten ern\u00e4hren sollten). Der Papst wurde mit Erteilung dieses Privilegs auch oberster Gerichtsherr der Universitas, und ihr Schutzherr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch ehe wir uns lange an den gro\u00dfen Unterschieden der Rechtsverh\u00e4ltnisse zwischen Mittelalter und Moderne aufhalten, schauen wir uns die Universitas vor Ort an. Zun\u00e4chst einmal: Es gab kein zentrales Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude, wie es in unserer Zeit \u00fcblich ist. Die Dozenten, genannt Magister, bewohnten H\u00e4user am Ort und beherbergten dort zumindest einen Teil der Studenten, die sie unterrichteten. Sie hielten Vorlesungen oft ebendort ab, dar\u00fcber hinaus waren sie quasi Haushaltsvorstand und Familienoberhaupt f\u00fcr die Scholaren unter ihrem Dach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studierenden bezahlten Studiengelder, f\u00fcr \u00e4rmere Studenten gab es oft Unterst\u00fctzung, ggf. auch Stipendien. Neben den Vorlesungen gab es Disputationen, in denen eine vorgegebene Frage oder ein Problem von verschiedenen Seiten her betrachtet und diskutiert wurde. War dies eine gr\u00f6\u00dfere Veranstaltung, dann fand sie oft in einer Kirche statt. Das kennen wir auch von Martin Luther, Doktor der Theologie an der Universit\u00e4t Wittenberg, der seine 95 Thesen 1517 in der Schlosskirche zu Wittenberg zur Disputation stellte. Er lie\u00df sie vorab auf Latein drucken. Das zeigt: Seine Thesen waren zun\u00e4chst f\u00fcr eine akademische Verwendung geschrieben, erst einige Zeit sp\u00e4ter wurden sie \u00fcbersetzt und im Druck verbreitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der akademische Betrieb lief in lateinischer Sprache ab, die Studenten wurden angehalten, in Latein auch untereinander zu kommunizieren. In wenigen Ausnahmen lehrten ab Beginn der Neuzeit einzelne Magister in der Landessprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <em>Studium Generale<\/em>, also der eigentliche, inhaltliche Lehrbetrieb, bestand in der Regel an jeder Universitas aus zwei Durchl\u00e4ufen: 1. das Trivium, quasi das Grundstudium (von daher stammt das Wort &#8222;trivial&#8220;), und 2. das Quadrivium. (Dazu sp\u00e4ter mehr). Die Vorlesungen dienten dazu, Lernstoff zu vermitteln, wobei anders als in modernen Zeiten die Studierenden kaum B\u00fccher kaufen konnten, um den Stoff nachzulesen. Es gab zwar in den Universit\u00e4tsst\u00e4dten Kopierstuben, wo Abschriften von B\u00fcchern und Vorlesungs-Mitschriften verkauft wurden, doch waren diese nur begrenzt verf\u00fcgbar und teuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Abschluss des Triviums erlangten Studierende den <em>Baccalaureus<\/em> (das Wort lebt heute im <em>Bachelor<\/em> fort), um ggf. sp\u00e4ter das Quadrivium mit dem <em>Magister<\/em> (davon abgeleitet der heutige <em>Master<\/em>) abzuschlie\u00dfen. Mit dem <em>Doctor<\/em> erhielten sie die begehrte Lizenz, \u00fcberall zu lehren, sie konnten dann zu einer anderen Universitas wechseln. Davon machten z.B. Magister der Universitas zu Heidelberg Gebrauch, als sie sich vor einer Pestwelle in Sicherheit bringen wollten und nach K\u00f6ln gingen, wo 1388 eine Universitas mit p\u00e4pstlichem Privileg gegr\u00fcndet wurde. Hier gab es zwar vorher schon Generalstudien mehrerer Orden, aber erst mit Zuzug von au\u00dfen (auch aus Paris) hatte man gen\u00fcgend qualifiziertes Personal f\u00fcr den Lehrbetrieb der Universitas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In K\u00f6ln war die Initiative zur Gr\u00fcndung vom Rat der Stadt ausgegangen, man hatte die Gunst der Lage genutzt, als der Papst zu Rom mit einem Gegenpapst, der in Avignon residierte, um die Gefolgschaft der Christenheit rang. W\u00e4hrend der Gegenpapst von Frankreich unterst\u00fctzt wurde, hielten einige Magister an der Pariser Universitas es mit Rom, konnten aber ihre aus dem Reich bezogenenen Pfr\u00fcnde nicht mehr erhalten und wechselten deshalb an die neue Universitas zu K\u00f6ln. So hatte K\u00f6ln auf einen Schlag aus Heidelberg und Paris erfahrenes Personal am Start.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Papst Urban empfing 1388 eine K\u00f6lner Delegation zu Rom und gew\u00e4hrte bereitwillig das Privileg f\u00fcr die neue Universitas, gewann er doch so die Gefolgschaft des &#8222;hilligen K\u00f6lle&#8220;, des ber\u00fchmten Wallfahrtsziels (die Nr. 3 im Abendland, nach Rom und Santiago de Compostela). Er konnte auf K\u00f6lner Theologen rechnen, die seine Anspr\u00fcche auf den Papstthron unterst\u00fctzen w\u00fcrden. Der Lehrbetrieb in K\u00f6ln startete offiziell am Dreik\u00f6nigstag, dem 6.1.1389.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere Universit\u00e4ten wurden von K\u00f6nigen und F\u00fcrsten ins Leben gerufen, die f\u00fcr ihr Land ausgebildete Juristen und Verwaltungspersonal ben\u00f6tigten, denn im sp\u00e4ten Mittelalter griff die Schriftlichkeit in Wirtschaft und Verwaltung immer mehr um sich. Der K\u00f6lner Gr\u00fcndung waren so die in Prag (1348), Wien (1365) und Heidelberg (1386) vorangegangen, weitere Gr\u00fcndungen von Landesv\u00e4tern folgten bis weit in die Neuzeit. Dabei zogen ein Wille zur Gr\u00fcndung und das n\u00f6tige Privileg des Papstes nicht automatisch eine Erfolgsgeschichte nach sich. Eine Universitas war kein Selbstl\u00e4ufer, manche Gr\u00fcndungen kamen trotz Privileg nicht zustande oder gingen bald wieder ein, manchmal hatte erst ein zweiter Anlauf dauerhaft Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hatte K\u00f6ln 1388 die politische Gro\u00dfwetterlage erfolgreich genutzt, um ein p\u00e4pstliches Privileg f\u00fcr die Gr\u00fcndung seiner Universitas zu erhalten, so hatten fr\u00fchere Bestrebungen um 1300, eine Universitas im Rheinland zu gr\u00fcnden, weniger Gl\u00fcck: Eine im Gro\u00dfdorf Frechen von der dort beg\u00fcterten Abtei Saint-Bertin in Saint-Omer beabsichtigte Gr\u00fcndung einer Universitas h\u00e4tte vielleicht zum Erfolg f\u00fchren k\u00f6nnen, denn eine Universit\u00e4tsgr\u00fcndung im westlichen R\u00f6mischen Reich Deutscher Nation lag sozusagen in der Luft, der Bedarf war gegeben. Nur hatte sich bis dahin noch niemand gefunden, der den Versuch unternommen h\u00e4tte, im Westen des Reiches eine Hochschule ins Leben zu rufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1220 alignleft\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+-275x300.jpg\" alt=\"4+\" width=\"101\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+-275x300.jpg 275w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4+.jpg 418w\" sizes=\"(max-width: 101px) 100vw, 101px\" \/><\/a>Im Rheinland w\u00e4re einer solchen Hochschule Zulauf aus dem Rhein-Maas-Gebiet sowie aus weiter \u00f6stlich gelegenen Reichsteilen sicher gewesen, denn die Studierwilligen h\u00e4tten ansonsten den weiten Weg nach Paris, der n\u00e4chstgelegenen Hochschule, auf sich nehmen m\u00fcssen. Was allerdings vor Ort (in Frechen) fehlte, das waren Bildungseinrichtungen, z.B. Ordensschulen, auf denen man einen Lehrbetrieb h\u00e4tte aufbauen k\u00f6nnen. Dies war aber kein absolutes Hindernis, wie das Beispiel Heidelberg bald darauf (1386) zeigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtiger waren zugkr\u00e4ftige Namen von Gelehrten, die an der Universit\u00e4t lehren sollten. F\u00fcr die projektierte rheinische Universitas zu Frechen (Universitas Frekenae) hoffte man den in Paris in Ungnade gefallenen, ber\u00fchmten Theologen Johannes Duns Scotus zu gewinnen. Just zur fraglichen Zeit trugen der Papst und der K\u00f6nig von Frankreich einen Konflikt aus, der die Magister der Pariser Universit\u00e4t zwang, sich f\u00fcr oder gegen den K\u00f6nig zu entscheiden. Duns Scotus verlie\u00df Paris und h\u00e4tte, wenn es gut laufen w\u00fcrde, hoffnungsvoller Kandidat f\u00fcr das Amt des Rektors der neuen Universit\u00e4t im Rheinland werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch soweit kam es nicht. Denn anders als die sp\u00e4tere K\u00f6lner Gr\u00fcndung von 1388 stand das Projekt <em>Universitas Frekenae<\/em> unter keinem guten Stern. Die politische Gro\u00dfwetterlage, zudem die N\u00e4he der Stadt K\u00f6ln mit ihren Ordensschulen (denen Konkurrenz durch jenes Projekt nicht gelegen sein konnte), vor allem aber die Lage von Saint-Omer im Machtbereich des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs, waren zuviele widrige Umst\u00e4nde. Wie die Beatus-Chronik berichtet, waren der \u00dcberfall auf Papst Bonifaz VIII. in Anagni im September 1303 und der darauf folgende n\u00e4chtliche Raub\u00fcberfall mit Brandstiftung in Frechen wohl die ausschlaggebenden Ereignisse, die das Projekt endg\u00fcltig zu Fall brachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Saint-Omer beschloss die Abteif\u00fchrung in Abstimmung mit dem Stift von Notre-Dame (sie verwalteten gemeinsam die G\u00fcter im Rheinland), die Gr\u00fcndung nicht etwa zu verschieben, sondern ganz abzublasen. Aus politischen Erw\u00e4gungen, und um weitere Nachteile zu vermeiden, beschloss man au\u00dferdem, das ganze Projekt kleinzureden bzw. die Gr\u00fcndungsabsicht als blo\u00dfes Gedankenspiel hinzustellen. Selbstredend wurden Dokumente zur Planung der Universitas aus dem Verkehr gezogen, auch die Klosterchronik von Saint-Bertin schweigt dar\u00fcber. So konnte die Abteif\u00fchrung im Nachhinein behaupten, eine solche Planung habe es nicht wirklich gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus den Immatrikulationslisten der K\u00f6lner Universit\u00e4t geht hervor, dass auch der eine oder andere M\u00f6nch aus der Abtei Saint-Bertin sp\u00e4ter, im 15. Jahrhundert, in K\u00f6ln studierte, und dass sein Unterhalt aus Frechener Eink\u00fcnften der Abtei bestritten werden sollte. (Ironie der Geschichte: Die Pfr\u00fcnde in Frechen h\u00e4tten zu Beginn des 14. Jahrhunderts dazu dienen sollen, Mittel f\u00fcr die Universitas Frekenae bereitzustellen.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die K\u00f6lner Universit\u00e4t entwickelte sich im ausgehenden Mittelalter zu einem Hort der Reaktion, zu einer Bastion erstarrter Tradition, die sich vehement gegen die im 16. Jahrhundert aufkommende Reformation stellte und wesentlich dazu beitrug, dass K\u00f6ln treu zum Papst stand und theologisch wie politisch gegen die protestantische Bewegung Front machte. Der Lehrbetrieb an der Universit\u00e4t wurde bis weit in die Neuzeit von der scholastischen Methode bestimmt, w\u00e4hrend diese an anderen Universit\u00e4ten zunehmend als \u00fcberholt galt. Unter den Franzosen wurde die K\u00f6lner Universit\u00e4t 1798 geschlossen, und nachdem das Rheinland 1815 preu\u00dfisch geworden war, fand eine Neugr\u00fcndung nicht in K\u00f6ln, sondern in Bonn statt, weil es dort im sp\u00e4ten 18. Jahrhundert eine Gegengr\u00fcndung zu K\u00f6ln gegeben hatte, die in einem eher fortschrittlichen Ruf stand. K\u00f6ln erhielt erst 1919 wieder eine Universit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-5023\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude-300x206.jpg\" alt=\"\" width=\"401\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude-768x529.jpg 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude-1024x705.jpg 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/5a-Universit\u00e4t-Hauptgeb\u00e4ude-624x430.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 401px) 100vw, 401px\" \/><\/a><em>Foto links: Hauptgeb\u00e4ude der K\u00f6lner Universit\u00e4t (Teilansicht), die heute als Massenuniversit\u00e4t eine der gr\u00f6\u00dften in Deutschland ist. Die Figur des Albertus Magnus von Gerhard Marcks vor dem Haupteingang soll auch eine Kontinuit\u00e4t der Tradition von Wissenschaft in K\u00f6ln repr\u00e4sentieren. Der Universalgelehrte Albert starb 1280 in K\u00f6ln.<br \/><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen war die Universitas mittelalterlicher Struktur, das Studium Generale mit Trivium und Quadrivium, l\u00e4ngst Geschichte; die modernen Universit\u00e4ten gliedern sich in Fakult\u00e4ten, in denen F\u00e4chergruppen zusammengefasst sind. Im heutigen Hochschulwesen sind Universit\u00e4ten staatliche Einrichtungen, daneben gibt es auch Hochschulen in kirchlicher und privater Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Studieng\u00e4nge wurden in Europa unter dem Stichwort Bologna-Reform teilweise vereinheitlicht, es gibt nun den Studienabschluss <em>Bachelor<\/em> und den h\u00f6heren Abschluss <em>Master<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weit entfernt davon, hier einen Abriss der Universit\u00e4tsgeschichte in Deutschland zu liefern, m\u00f6chte ich nur noch auf einen wichtigen Aspekt hinweisen. Die Gunst der Lage erkennend und ein sich \u00f6ffnendes Zeitfenster nutzend, engagierte sich in Preu\u00dfen <em>Wilhelm von Humboldt<\/em> f\u00fcr eine Universit\u00e4t in neuem Geist und erreichte 1810 die Gr\u00fcndung\u00a0 einer Universit\u00e4t in Berlin, die Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t (benannt nach dem preu\u00dfischen K\u00f6nig), die anderen zum Vorbild wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Universit\u00e4t wurde nach 1945 in Humboldt-Universit\u00e4t umbenannt, was eigentlich Sinn machte, jedoch wurde sie auf eine marxistisch-leninistische Ideologie-Basis zwangsverpflichtet, was sowohl Humboldt Geist als auch dem allgemeinen Verst\u00e4ndnis von akademischer Freiheit widersprach und 1948 zur Ausgr\u00fcndung der Freien Universit\u00e4t Berlin im Westteil der Stadt f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Humboldtsche Bildungs-Konzeption l\u00e4sst sich wie folgt beschreiben:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Humboldt&#8217;sche Universit\u00e4t sollte eine Einrichtung sein, an der die Professoren nicht mehr aus enzyklop\u00e4dischen Lehrb\u00fcchern den Stoff einer Wissenschaft vorlasen, damit ihn die Studenten als gesichertes Wissen nach Hause tragen konnten. Vielmehr sollten die Studenten an der Entwicklung neuer Fragen und Erkenntnisse teilhaben, zun\u00e4chst dem Lehrer zuh\u00f6rend, dann im Fortgang des Studiums immer mehr durch eigenes Mittun bei der Entwicklung neuer Fragen. In die Wissenschaft, wie sie an der Universit\u00e4t betrieben wurde, kamen so als entscheidende Momente eine mit dem gerade Erreichten immer von Neuem unzufriedene Neugier, ein Verlangen nach Fortschritt. Es kam nicht mehr auf das Erlernen von anwendbaren F\u00e4higkeiten an, sondern auf das Verstehen von Zusammenh\u00e4ngen \u2014 ein Konzept, das man einmal als die &#8222;vielleicht einzige wahre Reform&#8220; bezeichnet hat, die &#8222;die deutsche Universit\u00e4t je erfahren hat.&#8220; (Wapnewski 1994, S. 56) &#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">zitiert aus: Hans-Albrecht Koch, Die Universit\u00e4t: Geschichte einer europ\u00e4ischen Institution. Darmstadt 2008, S. 137<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als S.R. der F.U.F. m\u00f6chte ich dem nur hinzuf\u00fcgen: Gerade <em>das Verstehen von Zusammenh\u00e4ngen<\/em> halte ich f\u00fcr ein wesentliches Ziel des Forschens, Nachdenkens, ja Denkens \u00fcberhaupt. Das Lernen an Schulen und Hochschulen sollte immer vom Erwerb von Basiswissen zum Erlernen von Methoden und Wegen zur Erkenntnis fortschreiten und den Menschen zu selbst\u00e4ndigem Denken und zur Offenheit f\u00fcr Neues ermuntern und bef\u00e4higen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich brauche wohl nicht zu erw\u00e4hnen, dass die modernen Universit\u00e4ten, und in diesen besonders die Geisteswissenschaften, immer wieder in den Konflikt zwischen dem Verlangen nach geistiger Horizonterweiterung und den Forderungen nach praktischer Anwendbarkeit und wirtschaftlichem Nutzen ihrer Forschung und Lehre getrieben werden. Daraus k\u00f6nnen sich leicht finanzielle Folgen entwickeln, indem etwa Forschungsauftr\u00e4ge aus der Wirtschaft oder vom Milit\u00e4r in bestimmte F\u00e4cher reichlich sprudelnde &#8222;Drittmittel&#8220; flie\u00dfen lassen, wogegen andere F\u00e4cher und Fakult\u00e4ten, besonders die Geisteswissenschaften, eher am Tropf staatlicher F\u00f6rdermittel h\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel ist um die Bologna-Reform der Studieng\u00e4nge debattiert worden. Daran wird immer noch Kritik vorgebracht, die sich z.T. gegen die Verschulung des Studiums richtet, z.T. gegen andere Punkte. Die Einen begr\u00fc\u00dfen die Ver\u00e4nderungen, Andere kritisieren die Abkehr vom Humboldtschen Bildungsideal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Zeitungsinterview f\u00fchrt Professor Harald Lesch aus, dass wir im &#8222;Kapitaloz\u00e4n&#8220; leben:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kapitaloz\u00e4n ist das Erdzeitalter, in dem das Geld eine dominierende Rolle spielt. Wir tun nicht etwas, um die Welt zu verbessern, sondern um einen Profit zu erhalten. Das haben wir in der liberalen Wirtschaft zur Maxime erhoben. Unser Leben ist erfolgreich, wenn wir m\u00f6glichst reich geworden sind. Nicht reich an Erkenntnissen, sondern reich an Geld.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Und im Hinblick auf die Universit\u00e4ten kritisiert er:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bologna produziert zuviele Spezialisten und zu wenige Generalisten. (&#8230;) Lernen bedeutet, Informationen in einen Zusammenhang zu bringen, dann wird es zu Wissen. Wir leben nicht in einer Wissensgesellschaft, wir leben in einer Informationsgesellschaft. Aus Informationen Wissen zu machen, das k\u00f6nnen nur wir. Die L\u00e4nder sollten zusehen, dass ihre Hochschulen mit gen\u00fcgend finanziellen Mitteln ausgestattet sind. Eine so reiche Gesellschaft wie unsere (&#8230;) sollte in der Lage sein, ihre Bildungseinrichtungen so gut auszustatten, dass [die] Gesellschaft von ihren Bildungseinrichtungen Kreativit\u00e4t, Fantasie, und Innovationen erwarten kann. Wenn wir wollen, dass Hochschulen so etwas wie die Scouts sind, die f\u00fcr uns neue Routen in der Zukunft suchen, muss man ihnen auch die entsprechenden Mittel anbieten.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>(zit. aus: K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, 08.02.2019, S. 19)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>-SR-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3224\" src=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b-300x79.png\" alt=\"8b\" width=\"300\" height=\"79\" srcset=\"https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b-300x79.png 300w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b-768x203.png 768w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b-1024x271.png 1024w, https:\/\/www.fu-frechen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8b-624x165.png 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die\u00a0 FREIE UNIVERSIT\u00c4T FRECHEN\u00a0 ist keine Universit\u00e4t im landl\u00e4ufigen Sinne, denn sie hat kein Uni-Geb\u00e4ude kein festes Personal keine \u00c4mterhierarchie keine umst\u00e4ndlichen Aufnahmeformalit\u00e4ten keine Zugangsbeschr\u00e4nkungen wie Abiturzeugnis o.a. 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